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Rumdoktern

February 22, 2011
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Hach, es passiert ja selten, dass man als Doktorand so nah dran ist am Zeitgeschehen! Plötzlich ist überall meine Meinung gefragt – was halte ich von Gutti, plagiiere ich, schreibe ich auch 475 Seiten? Leute, ich kann euch beruhigen, denn wie so oft löst auch diese Situation den bewährten Überlegenheitsreflex bei mir aus: Wow, ich bin sogar besser als der deutsche Verteidigungsminister! Mir ist der Typ egal, juristische Doktorarbeiten sind eh wissenschaftlich fragwürdig und man kann auch komplett ohne Fussnoten anspruchsvoll schreiben. Anderer Leute Gedanken verwende ich selten, da ich sie oft für nichts Besonderes halte. Zitieren tue ich, weil es sein muss und weil mir sonst jedes Journal den ganzen Wisch um die Ohren hauen würde.

So. Nun noch etwas Metablogging: bitte auf der rechten Seite, ja genau da, weiterhin abstimmen zu dem viel wichtigeren Thema, welche Sprache hier bevorzugt verwendet werden soll. Bislang sieht es ganz schlecht für Englisch aus und die von mir am meisten und wenigsten geliebten Sprachen führen ein Kopf an Kopf Rennen.

Die Zitate des Tages zum Schluss:

– “Rumdoktern – wie überlebt man eine Dissertation?” (Überschrift im aktuellen Zeit Campus Magazin. Ups, doch einen Gedanken geklaut : )

– “Wo die utopischen Oasen austrocknen, breitet sich eine Wüste von Banalität und Ratlosigkeit aus. ” (Jürgen Habermas, korrekt zitiert im Schaufenster der Apotheke Günterstalstraße)

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