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Das erste Wochenende

March 8, 2010
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Da von den ersten drei Kommentaren zweieinhalb auf deutsch waren, werde ich euch den Gefallen tun und in der Sprache Nietzsches berichten, was in den letzten Tagen so gegangen ist.

Das Wochenende war …. interessant. Ich habe gelernt, dass es doch nicht so schwer ist, auch mit 29 noch Leute kennenzulernen und dass es sau anstrengend ist, bei Null Grad eine dreistündige Stadtführung zu machen. Dieser geballte Zugewinn an Lebenserfahrung hat mich dann doch bissi fertig gemacht und meinen ersten ernsthaften Arbeitstag (heute) erschwert.

Aber schön der Reihe nach. Am Freitag gab es eine grosse Willkommensparty für all die gefühlten 783 neuen Praktikanten bei der EU. Sowohl Musik, als auch Ort, als auch Preis der Veranstaltung waren nicht nach meinem Geschmack, aber die international crowd hat alles wieder wettgemacht. Das ist ganz anders als in Rom. Dort war nichts organisiert und ausser mir gab es exakt zwei Praktikanten, die ich anfangs kannte. Hier läuft ein gross angelegtes Programm mit dem oberflächlichen Ziel, unter jungen Leuten PR für Europa zu betreiben und Nachwuchskräfte zu rekrutieren. In Wirklichkeit geht es darum, das erschreckend niedrige Bevölkerungswachstum in einigen Mitgliedsstaaten wieder anzukurbeln.

Ja, am Samstag dann war ich auf eine kleine gemütliche Einweihungsparty nicht weit von meiner Wohnung eingeladen. Hier bestand mein persönliches Fazit aus der Erkenntnis, dass es mal wirklich an der Zeit wäre, mein Französisch aufzufrischen, da es viele hier gerne sprechen. Lieber als Englisch. In der Kommission wird man auch diskriminiert, da sind alle Voreinstellungen erstmal auf Französisch und man muss um eine englische Tastatur betteln.

Gestern folgte dann der nachmittägliche Gewaltmarsch durch 500 Jahre europäischer Geschichte bei eisigen Temperaturen. Nach eineinhalb Stunden geballter Information dachte ich wirklich, ich gebe auf und gehe nach Hause, aber letzendlich habe ich tapfer durchgehalten. Dafür weiss ich jetzt, was die Glasfenster in der Brüsseler Kathedrale darstellen und warum der Manneken Pis gerade so einen albernen Mantel trägt.

Das nächste Mal erwartet euch ernsthafte Info zu Trends in der ländlichen Entwicklungspolitik der EU ab 2013.

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2 Comments leave one →
  1. Dzsoni B permalink
    March 9, 2010 19:12

    Cijja Gombafilmszinház (*Zolimozi*)!
    Hát ez mind valóban nagyon ámulatba ejtô, érdekfeszítô, magasröptû, kimerítô és mélyenszántó, de engem csak az érdekel, hogy hogyan néz ki a dinka lakótársad :))))))) olyan szeggszi szláv vezetékneve van … ne-nem. csak poénkodom. egyébként mennyi? és mesélte a Feri?
    Aztán néha dolgozni is ottan!!!

    sok(k) cupp
    Ádikád

  2. Dóri permalink
    March 13, 2010 22:51

    Szeretném növelni a magyar komentárok számát :-). Puszi, Dóri

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